Schirmer & Zehnder – Neue alpenländische Musik (Schweiz)

Termin: 8. November, 18.00 Uhr, Hauptkirche Unterbarmen, Martin-Luther-Straße 16

Barbara Schirmer und Christian Zehnder gehören zu den wichtigsten Vertretern einer ’neuen alpinen Musik‘. Als Instrumentalisten haben sie in den letzten Jahren eine ganz persönliche Klangarchitektur aus dem Begriff ‚Volksmusik‘ entwickelt und sich damit weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Zwischen urban und archaisch pulsierender Landschaft setzen die beiden Schweizer Klänge frei, die an flüchtige Windspiele, die um die Wohnsilos pfeifen, an das Echo von quietschenden Zügen in fernen Tälern, oder an das Zittern von Gläsern im Schrank beim Herunterdonnern von Lawinen an nahen Berghängen erinnern.
Es ist eine epische, leise Klangarchitektur, die sie in ihrem ersten gemeinsamen Projekt „Gländ“ entwerfen. Eine feinstoffliche Musik aus Hackbrettspiel, Jodeln und phänomenologischem Obertongesang, die auf dem Grenzpfad des Alpenkamms ebenso zuhause ist wie im Chill-Out eines Industrieviertels.
Barbara Schirmer hat das Hackbrettspiel von ihrem Vater gelernt. Zusammen mit ihren Eltern spielte sie in der legendären „Schürmüli Musig“ traditionelle Appenzeller Musik. Als eine der ersten in der Schweiz kombinierte sie die einheimische Musik mit der Volksmusik anderer Kulturen.
Der Vokalakrobat, Jodler und Obertonsänger Christian Zehnder setzt sich intensiv mit den nonverbalen Ausdrucksformen der menschlichen Stimme auseinander und ist ein Spezialist der Jodel-Kommunikationsformen auf dem Erdball („Global Jodelin“).

Barbara Schirmer: Hackbrett
Christian Zehnder: Stimme (Jodel, Obertongesang), Akkordeon

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