SambaSund Quintett – Gamelan Dedung (Indonesien)

Termin: 13. Mai, 18.00 Uhr, Hauptkirche Unterbarmen, Martin-Luther-Straße 16

Indonesien mit seinen insgesamt mehr als 230 Millionen Einwohnern ist ein Schmelztiegel von Kulturen, Religionen und Musiken. Zumindest musikalisch reichen sich Sufis, Muslime, Christen und Animisten hier die Hände, der „Soundtrack“ dazu kommt traditionell von einem Gamelan-Orchester, das in kompletter Besetzung bis zu 40 Spieler vereint. Solisten im eigentlichen Sinn gibt es in diesem Orchester nicht. Die Instrumentierung besteht vor allem aus hängenden Gongs, Kesselgongs, Metallofonen und Xylofonen, nur im Zusammenspiel aller ergibt sich der gewünschte Klang: Jeder hört auf den anderen und trägt damit seinen Teil zum Gesamtergebnis bei.

Im Zuge von Globalisierung und wachsendem Tourismus wurden in den letzten Jahren die schweren und teuren Instrumente aus Metall durch leichte und preisgünstigere aus Bambus ersetzt, so könnten die Musiker heute einfacher und weiter reisen. Auf Bali und Java entstand ein neuer, schillernder Sound, dem sich auch die Gruppe SambaSunda verschrieben hat: Gamelan Dedung. Die eigentlich fast 20-köpfige fröhliche Truppe aus Java spielt groovige Stücke und mischt erstmals traditionelle sundanesische Musik mit zeitgenössischen Musikstilen. Im Klangkosmos ist SambaSunda in kammermusikalischer Formation mit seiner atemberaubenden Leadsängerin Rita Tila zu hören.

Ismet Ruchimat: Kacapi (Brettzither)
Asep Yana Karyana: Kacapi, Suling (Flöte)
Yadi Cahyadi:Violine (Sunda-Stil), Kacapi
Budi Sofyan: Kendang (Perkussion)
Rita Tila: Gesang

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