Pascuala Ilabaca & Fauna – Chiles neue Bardin auf dem Akordeon (Chile)

Termin: 24. April, 18:00 Uhr Thomaskirche, Opphoferstraße 60

Begleitet von ihrer Band Fauna singt Pascuala Ilabaca mit gefühlvoller Stimme mal sanft, nachdenklich und melancholisch, aber gleichzeitig auch kraftvoll und fröhlich Geschichten aus ihrer Heimat Chile. Die junge Musikerin aus Valparaíso ist eine der wichtigsten Vertreterinnen der aktuellen Szene chilenischer Liedermacher und als Pianistin, Komponistin, Akkordeonspielerin und Sängerin in ihrer Heimat eine bekannte Größe. Zur Zweihundertjahr-Feier Chiles spielte sie im Nationalstadion von Santiago de Chile vor 50.000 Menschen, an der Seite von legendären chilenischen Formationen wie Inti Illimani.

Bedeutende Quelle ihrer Musik ist die chilenische Folklore und der chilenische Karneval. Pascuala Ilabaca verbindet die Rhythmen der Cuecas mit einheimischen andinen Klängen. Sie greift aber auch auf Jazz und popular-musikalische Elemente zurück.

Einen weiteren maßgeblichen Einfluss hat Violeta Parra, die chilenische Sänger-Ikone auf ihre Musik gehabt. Ihre Interpretationen der für Chile emblematischen Lieder Violeta Parras sind geprägt von traditionellen Klangelementen, vom Blick auf die politische Bewegung unter Allende mit der Distanz von 40 Jahren Geschichte und von der Überzeugung, dass es auch notwendig sein kann mit der Musik zu brechen, die man geerbt hat.

Das aktuelle Album und Konzertprogramm von Pascuala Ilabaca, „Busco Paraíso“ (Suche das Paradies) ist ein weiterer Schritt zur Neuinterpretation chilenischer Volksmusik.

Pascuala Ilabaca: Gesang, Akkordeon
Cristian Retamal: Gitarren, Gesang
Jaime Frez: Schlagzeug, Gesang
Christian Chiang: Bass, Flöten, Gesang
Miguel Razzouk: Saxophon, Klarinette

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