MURALES (Wandbild)PROJEKTE

Termin: Mai bis September

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Mit „MURALES (Wandbild)Projekte“ werden im Sommer 2020 verschiedene Wandmalaktionen im Bergischen Städtedreieck realisiert. Mauern, Wände oder Gebäudeflächen werden mit Gemälden und Graffitis neugestaltet. Die Teilnehmenden sind junge Menschen mit Fluchterfahrungen, Jugendliche aus verschiedenen Projekten sowie hoffentlich auch junge Menschen in Afghanistan, mit denen wir in einer parallelen Aktion in Dialog und Austausch treten wollen.

Die Projektarbeit findet unter professioneller Anleitung und in Kooperation mit Street Art Künstler/innen aus der Region sowie – wenn es die Corona Situation erlaubt – als besonderen Gästen Mitgliedern des Künstlerkollektivs ArtLords aus Kabul/Afghanistan statt. Das Thema Vision – Gegenwart – Zukunft soll die Teilnehmenden anregen, sich mit ihrem aktuellen Leben und ihren Zukunftsvorstellungen auseinanderzusetzen.

Der künstlerische Prozess dieses Wandmalprojektes wird soweit technisch möglich über eine Internetplattform gestreamt und als „Cyberformance“ online sichtbar sein. In Austausch und Dialog sollen die Teilnehmenden in den verschiedenen Städten über eine FOSS (Free Open Source Software) gemeinsam das Thema bearbeiten und ihre Entwürfe entwickeln. Idealerweise ohne großen Aufwand an Hardware und stabilen Internetverbindungen, sondern mit Smartphones und Tablets und mit Hilfe der Open Source Software. So eröffnet das Projekt „Murales“ ein großes Potential an Möglichkeiten der Kommunikation, des Austausches und des Dialogs über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg. Ein besonderer Aspekt an diesem Vorhaben ist, dass, sofern es die politischen Umstände erlauben, zeitgleich auch ein Wandmalprojekt in Kabul/ Afghanistan realisiert werden soll.

Im Mai 2020 beginnen wir mit der inhaltlichen Vorbereitung. Juni werden die ersten Skizzen und Entwürfe entstehen, die dann im Juli auf die zu bemalenden Wänden angepasst werden. Die konkrete Realisierung der Wandbilder soll im Rahmen von Projektwochen abhängig vom Stand der Corona-Pandemie entweder zu Ende der Sommerferien spätestens im September stattfinden.

Die Vernissage des Projektes, bzw. die Enthüllung des Wandbildes wird mit einer öffentlichen Aktion einhergehen. Im Gespräch ist z. B. in Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv RaumZeitPiraten eine multimediale Interaktion im öffentlichen Raum zu gestalten. Dabei sind die Teilnehmenden wie Besucher eingeladen, sich aktiv zu beteiligen. Zum Beispiel indem sie die umliegenden Straßen, Fassaden, Innenhöfe in einer kollektive Projektionsperformance verwandeln, neue sich verändernde Bildwelten schaffen und so die Räume temporär umgestalten. (siehe auch: http://raumzeitpiraten.com/projects/khayal/). Denkbar sind auch andere Formen wie eine Musikveranstaltung, ein Filmabend oder eine Performance.

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