Vardan Hovanissian & Emre Gültekin – Armenischer Duduk trifft anatolische Saz (Armenien/Türkei/Belgien)

Termin: 20. April, 18:00 Uhr, Thomaskirche, Opphofer Straße 60

Vardan + Emre by jan_locus - 300dpi

Achtung Terminänderung:20. April
Wenn sich melancholische Klänge der armenischen Duduk mit den sensiblen Schwingungen der türkischen Saz kunstvoll verweben, dann sind aufgeklärte Künstler die Meister der Zeremonie, die ein tragisches Kapitel der Weltgeschichte musikalisch transzendieren.

Vardan Hovanissian lernte unter dem großen Duduk Meister Khachik Khachatryan in der armenischen Hauptstadt Yerevan. Inzwischen hat er sich zum begnadeten Botschafter der uralten Oboe aus Aprikosenholz entwickelt, die die Seele Armenien repräsentiert.

In Emre Gültekin, der von Talip Özkan und seinem Vater, dem Barden Lütfü Gültekin in die Kunst der anatolischen Saz eingewiesen wurde, fand er vor mehr als zehn Jahren einen musikalischen Seelenverwandten.

Freundschaft kann Grenzen überwinden. „Adana“, der Titel ihrer gemeinsamen CD und ihres Konzertprogramms verweist nicht nur auf die Stadt, in der vor einem Jahrhundert die armenische Tragödie des Genozid stattfand. Adana steht auch für die Hoffnung der Musiker, dass Armenier, Kurden und Türken in Harmonie leben können. Adana symbolisiert Versöhnung und Freundschaft zwischen Kulturen, die viele Gemeinsamkeiten und Wurzeln haben.

Das harmonische Spiel der armenischen und türkischen Liedtexte mit dem melancholischen Ton des armenischen Duduk und der Virtuosität der kurdisch-anatolischen Saz zeigen, dass dies zumindest auf musikalischer Ebene machbar ist.

Vardan Hovanissian: Duduk
Emre Gültekin: Saz, Baglama, Gesang

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