(Deutsch) SONITA – Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Termin: (Deutsch) Mittwoch 20.11.2019 um 18:30 Uhr | Haus der Jugend Barmen - KUNSTHALLE | Geschwister Scholl Platz 4 – 6 | 42275 Wuppertal

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Der Dokumentarfilm “SONITA” (Iran / Deutschland / Schweiz 2015) erzählt die Geschichte einer jungen Afghanin, die nach der Flucht vor den Taliban ohne ihre Familie illegal in Teheran lebt und dort als Rapperin ein selbstbestimmtes Leben gestalten möchte.

Ihre Familie hat allerdings ganz andere Vorstellungen: Sie plant, Sonita an einen ihr fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen, um Geld für die Hochzeit des Sohnes zu beschaffen. Sonita ist verzweifelt.

Anschließend nimmt sie in Teheran ein Musikvideo auf und präsentiert es auf YouTube. In ihrem mitreißenden Rap-Song wehrt sich die impulsive 18-Jährige gegen den Druck ihrer Familie und klagt die bis heute gelebte Tradition der verkauften Bräute an. Sonitas Ziel ist es, als Künstlerin so erfolgreich zu werden, dass sie sich von der Zwangsheirat freikaufen kann. Allerdings ist Sologesang von Frauen im Iran verboten. Doch rasch erringt der Clip weltweite Aufmerksamkeit, die das Leben von Sonita entscheidend verändern wird …

Drei Jahre lang hat die iranische Regisseurin Rokhsareh Ghaem Maghami das afghanische Mädchen begleitet. Das entstandene Vertrauensverhältnis ist dem Film in jeder Sekunde anzumerken.

Moderation: Maria Shakura, Kordula Lobeck de Fabris

in Zusammenarbeit mit MOVIE IN MOTION
Weitere Filmvorführungen im Rahmen der Werkschau Unsichtbare Orte
„Wer bin ich? Selbstbildnisse & Visionen vom 16. bis 24.11.
12:00 | 14:00 | 16:00 Uhr

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